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24. Juli 06

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Paradoxe Theologie Teil 1:

Kommentare

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Mike

Liebe Gill
Danke für deinen Kommentar und dass du dich nochmals mit Namen gemeldet hast. Das erleichert und verbessert die Kommunikation im Internet-Zeitalter. Du hast einen guten Gedanken aufgebracht. Du hast Recht, Paulus war ein Apostel und Leiter vieler Gemeinden. Das stimmt und sicher hat der einzelne Christ in Korinth und Rom sich nicht soviele Gedanken gemacht wie Paulus. Da besteht sicher ein Unterschied. Und doch sagt Paulus z.B. der ganzen Gemeinde in Thessolonich (im Zusammenhang mit Profetie):Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Dies gilt insbesonders für die Leitenden einer Gemeinde, aber auch für jeden Christ. Und nochmals zum Blog-Artikel. Ich bin Theologe, Pastor und Dozent und darum mache ich mir oder muss mir mehr Gedanken über Entwicklungen im christlichen Gemeindeland machen als andere. Ich will mich damit nicht auf eine Stufe mit Paulus setzen, aber den Kontext des Blogs erklären. Zudem sind viele der Leser Theologen oder theologisch aktiv und die sind auch mein primäres Publikum. Ich wünsche dir eine gesegnete Woche
Mike

gill hartkopf

lieber mike
ich bin der anonyme verfasser des gestern geschriebenen textes. natürlich kannst du meinen namen wissen. es war für mich nur einfach unwichtig (wie mein gestrieger name schon aussagte), anzugeben wer ich bin, weil ich über sachen wie spamnachichten nicht nachgedacht habe. danke erst mal das du dir die zeit genommen hast mir zu antworten. mein kommentar war gestern nur ganz spontan gekommen ohne absicht dich oder irgendwem in frage zu stellen, denn das steht mir nicht zu. meinungsverschiedenheiten sind ja etwas ganz normales in dieser welt. wahrscheinlich bin ich echt ein denkfeindlicher christ, was nicht bedeuten soll das ich naiv alles glaube, sondern das ich einfach nicht aus eigenem intillekt handeln möchte, sondern vom geist gottes geführt werden möchte. ich weiß einfach wie schnell es geht das ich in eigener kraft versuche etwas zu erlangen oder für gott zu tun und das ist niemals gottes wille. bezüglich dem was du über paulus schreibst gebe ich dir absolut recht. doch war er der leiter vieler gemeinden. ich glaube nicht das nur als beispiel die leute aus korinth sich gedanken darüber machen sollten, ob die derzeitige theologie der römer richtig oder falsch ist. ob ich damit richtig oder falsch liege sei dahin gestellt. wir werden alle immer weiter in der erkenntnis des herrn wachsen. ich freue mich über jeden der mit mir zusammen den weg des herrn geht, denn die zentrale botschaft ist ja das erlösungswerk christi und unser ziel ihm immer ähnlicher zu werden. alles andere wird der herr unser gott einem jeden zu seiner zeit aufzeigen.

Mike

An Mr./Mrs Unwichtig.
Zur Form: anonyme Commentare fallen bei mir in der Regel in die Spam-Kategorie und werden deshalb von mir gelöscht. Der Name ist wichtig. Jeder/jede ist in dieser Diskussion willkommen, aber selbstgewählte Bescheidenheit ist hier fehl am Platz. Wer nicht mit seinem Namen dafür stehen kann, was er/sie schreibt, soll es besser sein lassen.

Zum Inhalt: Ja, die Beziehung zu Jesus ist zentral. Da gebe ich Ihnen Recht. Aber wenn wir das Neue Testament genau betrachten, z.B Paulus, der ja das Hohelied der Liebe in 1 Kor 13 geschrieben hat, merken wir, dass Liebe und Wahrheit zusammen gehören. Es braucht beides. So schreibt eben Paulus sein ergreifendes Bekenntnis zur Liebe im 1 Kor und im Galater erleben wir ihn wie er mit Leidenschaft für "gute Theologie" (Vgl. vor allem Kapitel 1-4) ringt und dabei nicht gerade zimperlich ist. Und in dieser doppelten Verantwortung stehen wir. Einerseits die Beziehung zu Gott und zum Mitmenschen zu pflegen, aber auch mit bestem Gewissen und Verstehen theologisch zu arbeiten. Das ist manchmal eine Gratwanderung, aber beides muss seinen Platz haben. Sonst haben wir entweder eine theologie-und denkfeindliches Christentum oder einen kalten intellektuellen Glauben.

unwichtig

ich verstehe überhaupt nicht was ihr mit euren ganzen theologischen gedankengängen zu ereichen wollt. ist es nicht das wichtigste eine lebendige beziehung zu unserem herrn jesus christus zu haben, als irgendwelche glaubensrichungen zu analysieren? habe ich denn überhaupt das recht über andere glaubensgeschwister zu urteilen? wenn mir der geist gottes aufzeigt das an irgendeiner lehere etwas nicht stimmt, gehe ich doch mein weg mit dem herrn einfach weiter und glaube für erkenntnis bei meinen geschwistern. sind wir nicht alle zusammen der leib christi? natürlich mache ich mich auch nicht mit allem was ich höre eins, doch bin ich mir gewiss das der herr auch mit denen ist, die meiner meinung nach im moment ein weg eingeschlagen haben der nicht ganz korrekt ist, wenn sie ihn doch von herzen lieben. na ja, war ja auch nur so ein kleiner denkanstoß. ich hab euch alle lieb, lasst uns gehen im frieden des herrn, euer glaubensbruder

Irene Barnowsky-Moehrle

Habe die "Paradoxe Theologie" Teil 1 gelesen.
Leider habe ich n i c h t s , aber rein gar nichts verstanden! Leider...
Dieser Bericht erscheint mir als eine hochakademische Abhandlung, von dem der Berichterstatter in höhere Sphären schwebt und nur er das versteht, was er schreibt.
Das ist nicht böse gemeint, aber ich bin mit den Vorsätzen von "Wort und Geist" auch nicht so einverstanden und hätte gerne einen ganz normalen Bericht darüber gelesen, mit objektiven Fakten.
Schade......

BON-Arne

Hm Sams Vorschlag würde sicher einiger Anti-freikirchlicher Presse den Wind aus den Segeln nehmen. Aber ich glaube nicht dass das klappt; wenn das die falschen Leute machen würden, würde das in soner Art Hexenjagd enden.
Ist echt ein guter Artikel in der Dran find ich. Bin grad in den Recherchen zu nem eigenen Artikel dazu als ich den gelesen hab. Bin schon sehr gespannt auf konkrete Kritikpunkte.
Achja: was denkst du: wovon kann man bei WuG lernen?

Mike

Ok, Sam, nun habe ich dich besser verstanden. Das geht nochmals in eine andere Richtung, ist aber natürlich ein wichtiger Aspekt, gerade in Bezug auf die öffentliche Wahrnehmung von Gemeinschaften und Kirchen.

lagalug

"Für manche Evangelikale wirkt diese Sicht von Theologie bedrohlich, weil sie befürchten, dass absolute Werte verloren gehen. Doch nicht die Bibel wird relativiert, aber unsere menschliche Interpretation davon ist nicht fehlerfrei, unsere Theologie ist nicht absolut, sie ist lern- und korrekturbedürftig."

Du sprichst mir wirklich aus dem Herzen! Es passiert so schnell, dass jemand (auch ich!) das Gefühl hat, die perfekte und fehlerfreie Dogmatik zu "besitzen". Dabei überschätzt man die Möglichkeiten des eigenen Verstehens...Und dennoch muss dieses Offen-Sein für Korrektur nicht in einer "Alles-ist-recht-wenn-es-Dir-entspricht" -Toleranz münden.

Bin schon gespannt auf den nächsten Post!

Sam

Beim "Gütesiegel"-Fragenkatalog würde ich keine Fragen zur theologischen Richtung drin haben wollen, sondern mehr generell zur Finanzierung der Aktivitäten, zu Verpflichtungen, zu Verantwortzungsstufen (Machtstruktur), zum Verhalten gegenüber Personen, die austreten etc...

Es wäre auch generell für religiöse Gruppen, also auch ausdrücklich kein Richten zwischen "heilsbringende Gruppen" kontra "Sekten" oder sowas. Eine (in meinen Augen) "Sekte" könnte den Siegel auch erhalten, wenn sie nicht vereinnahmend ist.

Es müssten sich keine Verbände einigen, auch nicht alle Gruppen den Bogen ausfüllen. Bei einer Abfrage der Datenbank würd aber natürlich solche Gruppen besser da stehen, die nicht "Fragen nicht beantwortet" stehen haben...

stiftung-sektentest.ch ;-)

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