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08. März 07

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Johann Kuster

Es ist interessant, Worship wird hierzulande immer mit Musik in Verbindung gebracht. So ist es nicht erstaunlich wenn ich Jugendliche aus der Gemeinde höre "oh samstag voll worship gewesen, heilige geist und so.. aber jetzt ist das Gefühl wieder komplett weg (ohne die Musik), wieso kann dieses Gefühl nicht immer da sein?".

Was viele als Worship bezeichnen ist nichts anderes als Emotionen. Man kann mit Musik selbst Atheisten zu "Worshipper" machen, denn Klang und Takt können sehr bewegen. Aber das ist dann nicht der Heilige Geist der bewegt, sondern eben Klang und Takt. Die Probe aufs Exempel kann jedermann selbst bei sich machen: Kannst du auch ohne Musik so anbeten wie du es mit Musik tust?

Viele können das nicht, aber so ein Thema wird höchst selten aufgefriffen bei einem "youth-meeting". Und das ist leider nur die Spitze des Eisbergs.

Alex

Vielleicht schon hinlänglich bekannt, aber ich finde "Mystery" von Vineyard ne ganz coole Worship-Platte. Ist musikalisch ein bisschen was anderes und einige der Texte sind auch ziemlich gut.

Sebastian

Danke, Mike!

Mike

Danke für eure Tipps. Werde sie mir zu Herzen nehmen.

Esther

Ich finde die Texte von Marcus Watta eigentlich gut und unplatt... kennst du ihn?

DoSi

Ja Andy, hast Du mal die neue Zeichen der Zeit-Platte gehört? Da nehmen die Jungs kein Blatt mehr vor den Mund... Ist eine wirkliche Empfehlung.

andy

Ich hoffe ja immer noch, dass das Xavier es mal richtig durchzieht. Die Musik find ich echt geil und als ich mal lange im Krankenhaus war, hat sie mir auch echt Kraft gegeben. Aber manchmal singt der so nen Schwachsinn, unglaublich

DoSi

Naja, mein primärer Zugang ist Johnny Cash geworden, warum auch immer. Die American-Alben zu hören ist wie zu Füßen eines weisen Mentors zu sitzen.

Von den klassischen Worship-Bands bleiben Delirious? mein Fave, vor allem die aktuelle Scheibe (Mission Bell) überzeugt mich. Ich mag die Musik und Martin Smith schafft es immer wieder, mit seinen Texten Bilder zu malen, die tief in mir ihren Widerhall finden. Das ist einzigartig und die Worte sind eigentlich nicht zu übersetzen. Natürlich bleiben immer noch Vorbehalte ("Paint the town red with the blood of Jesus" oder zu individualisierende Texte), aber sie schauen doch immer wieder über den Tellerrand hinaus und berühren mich auf's Neue.

Peter Aschoff

es läuft nicht unter "Worship" aber ein paar meiner besten Erfahrungen mit Musik und Gegenwart Gottes habe ich mit Songs von Rich Mullins gemacht. Zum Beispiel: If I Stand. Leider nicht Deutsch, aber schon mal gut. :-)

(www.kidbrothers.net)

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