In den letzten Jahre sind wir Zeugen von Umbrüchen und Veränderungsprozessen in der Ekklesiologie geworden. Gewiss, nicht alle haben sie gleichstark wahrgenommen. Manche wollten sie nicht wahrhaben. Aber ohne Zweifel ist bei vielen christlichen Zeitgenossen das klassische Gemeindeverständnis ins Wanken gekommen. Davon betroffen ist nicht nur die generelle Struktur der Kirche, sondern auch das Profil des Pastoren-bzw. Pfarrberufes. Die eierlegende Wollmichsau ist zwar leider immr noch häufig Standard, d.h. der PastorIn, der vom Rasenmähen, Kuchenbacken, Orgelspielen, Teenie-Unterhalten und vollmächtigen Predigen das gesamte mögliche und unmögliche Spektrum beherrschen soll. Doch an vielen Orten ist Licht am Horizont zu sehen. Teamarbeit wird neu betont; die Verse aus Eph 4 (fünffältiger Dienst) gewinnen an Bedeutung. Das ist eine heilsame Entwicklung und es ist zu wünschen, dass sie sich in allen Denominationen durchsetzt.
Mehr "Plädoyer für Zeltmacher" »
Letzte Kommentare